
Inhalte der Fortbildungsangebote
Inhalte und Umfang aller Fortbildungen, Workshops und Beratungen orientieren sich an Ihren individellen Wünschen und Bedarfen und finden wahlweise als Inhouse-Schulungen bei Ihnen vor Ort oder in digitaler Form statt. Mögliche Schwerpunkte können Sie hier entnehmen. Gerne prüfen wir auch individuelle Anfragen zu anderen Themenbereichen.

Deeskalation, Prävention und Krisenintervention bei verbalen und körperlichen Übergriffen
Sowohl verbale als auch körperliche Übergriffe auf pädagogische Fachkräfte sind in der Kinder- und Jugendhilfe leider keine Seltenheit. Wie man sich in einer Übergriffssituation richtig verhält, welche Maßnahmen präventiv getroffen werden können und was man aktiv gegen Übergriffe machen kann, wird in diesem Training gezeigt.
Unsere Dozenten im Bereich Deeskalation sind zusätzlich Träger eines Schwarzgurtes.

Kinderrechte, Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung
Um in pädagogischen Bereichen tätig zu sein, ist es notwendig sich mit Kinderrechten und dem damit einhergehenden Kinderschutz zu beschäftigen. Welche Kinderrechte es gibt und wie diese im pädagogischen Alltag umgesetzt werden sollten, aber auch das Erkennen und Abwenden von möglichen Kindeswohlgefährdungen und die entsprechenden entgegenwirkenden Handlungsschritte stehen hier im Fokus.


Partizipation und Beschwerde in der Kinder- und Jugendhilfe
Um eine positive Entwicklungsförderung gewährleisten zu können, ist Partizipation vermutlich der wichtigste Baustein in der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wie Partizipation und Beschwerdeverfahren in den pädagogischen Alltag Einzug erhalten können und wo ihre Grenzen liegen, wird hier gemeinsam erörtert.
Rechtliche Grundlagen in der Kinder- und Jugendhilfe
Gerade in der Kinder- und Jugendhilfe nimmt die Arbeit mit herausfordernder Klientel tagtäglich zu. Die gesetzlichen Grundlagen sind Mitarbeitenden dabei meist nicht vollumfänglich bekannt.
Die Fortbildung vermittelt gesetzliche Grundlagen im Bereich Kinderrechte, die wichtigsten Paragrafen des SGB VIII, die aktuellen Änderungen des KJSG und die Umsetzung von Schutzkonzepten in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende und Leitungskräfte.


Grundlagen Störungsbilder
Der Umgang mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit psychischen Erkankungen gehört in der stationären Kinder- und Jugendhilfe zum pädagogischen Alltag. Leider werden Mitarbeitende im Laufe ihrer Ausbildung oder ihres Studiums nicht immer ausreichend vorbereitet.
Diese Fortbildungsreihe bietet Einblicke in die gängisten Störungsbilder und zeigt Wege einer optimalen pädagogishen Begleitung.
Bindungsstörung und Trauma
Bindungsstörungen und die Posttraumatische Belastungsstörung gehören unter anderem zu den am häufigsten gestellten Diagnosen für Betreute, welche im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe begleitet werden. Die Fortbildung erklärt Entstehungsprozesse und Verhaltensweisen und zeigt Möglichenkeiten für eine zielgerichtete Begleitung Betroffener im pädagogischen Alltag.


Borderline Persönlichkeitsstörungen, selbstverletzendes Verhalten und Essstörungen
Besonders der Einfluss von Social Media versunsichert junge Menschen zunehmend in ihrer Entwicklung, dass Essstörungen einen deutlichen Anstieg verzeichnen können. Häufig treten diese in Kombination mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung auf, was Betreuungssituationen zusätzlich erschwert.
DIe Fortbildung erklärt, wie sich die Störungsbilder gegenseitig begünstigen und gibt Hinweise für die pädagogische Betreuung.
Elternarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe
Die Arbeit mit Personensorgeberechtigten ist sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich ein essenzieller Baustein der alttäglichen Arbeit. Doch genau hier fehlen oftmals die Kapazitäten, welche für eine gute Zusammenarbeit förderlich wären, um eventuellen Ängsten entgegenzuwirken.
Die Fortbildung zeigt Möglichkeiten des Umgangs mit schwierigen Personensorgebrechtigten und Wege der Elternpartizipation im Alltag.


Methoden pädagogischen Arbeitens
Um Betreute möglichst zielgerichtet begleiten und fördern zu können, ist es erforderlich auf ein breites Spektrum an pädagogischen Methoden zuzugreifen. Neben Möglichkeiten der Partizipation, Selbstvertretung und Beschwerde im Alltag wird auch die pädagogische Dokumentation thematisiert. Diese umfasst neben der Tagesdokumentation auch Möglichekeiten der Arbeit mit Zielvereinbarungen und die gemeinsame Vorbereitung auf Hilfeplangespräche.
Stressbewältigung, Zeitmanagement und Selbstfürsorge
Kaum eine andere berufliche Tätigkeit fordert so viel Beziehungsarbeit und das Einbringen der eigenen Person, wie das pädagogische Tätigkeitsfeld. Durch immer weiter zunehmende Anforderungen und ein schwieriger werdendes Klientel wird das eigene Zeitmanagement oft auf die Probe gestellt. Gerade deshalb ist es wichtig Methoden der Stressbewältigung und der Selbstfürsorge zu kennen und für sich oder gemeinsam im Team anzuwenden.


Führungs- und Leitungskompetenz
Anhand der 7 Führungsinstrumente werden werdende oder bereits erfahrene Leitungskräfte in ihrer jeweiligen Funktion als Einrichtungsleitung, Bereichsleitung oder Teamleitung / Gruppenleitung gestärkt und unterstützt Teamprozesse zu koordinieren und Mtarbeitende effizient partizipativ zu führen und zu motivieren.
Die Fortbildung richtet sich ausschließlich an (werdende) Leitungkräfte.
Leitungssupervision
Wir bieten Ihnen anlassbezogene oder regelmäßige Termine für ihre (werdenden) Leitungskräfte in den jeweils unterschiedlichen Funktionen.
Ziele sind beispielsweise die Unterstützung in der Rollenfindung, Hilfe im Aufbau von Qualitätsmanagementprozessen oder in der Teamführung, Beratung bei der Umstrukturierung von Team- und Arbeitsabläufen, Vorbereitung auf Bewerberverfahren oder Beratung zur Auflösung schwieriger Arbeits- oder Teamprozesse.


Klientenzentrierte Fallsupervision, Teamsupervision und Einzelfallberatung
Wir bieten Ihnen anlassbezogene oder regelmäßige Termine für klientenzentrierte Fallsupervision, Teamsupervision oder Einzelfallberatung.
Die klientenzentrierte Fallsupervision richtet sich an pädagogische Teams und hilft bei der Begleitung schwieriger Situationen einzelner Betreuter.
Die Teamsupervision dient der Begleitung von Teams beim Aufbau von Strukturen oder der Optimierung von Teamprozessen und Abläufen.
DIe Einzelfallberatung ist für einzelne Fachkräfte zum (Nach-)Besprechen und Auflösen schwieriger Situationen oder Lebenslagen geeignet.
